The End of the World


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Das Liebesaus ist für viele von uns gleichbedeutend mit einem Weltuntergang. So auch für den Protagonisten in Sean Wenham’s „The End of The World“, dessen Welt seitdem still steht.

Es gibt Spiele die mehr sind als nur ein Zeitvertreib. Sie sind eine Erfahrung, die noch länger nachwirkt. Und soviel sei schonmal vorab verraten, dieses Spiel wirkt nach.

Alles ist grau, alles wirkt wie Stillstand. In dieser tristen Atmosphäre erkunden wir Kinos, Lokale, verfallene Städte, zünden uns Zigaretten an und betrinken uns.

Immerwieder stoßen wir auf Uhren in der Spielwelt, die uns mit einem Antippen zurück in die Vergangenheit befördern. Zusammen mit einer wundervollen musikalischen Untermalung bekommen wir dann einen Eindruck davon, wie schön die Welt war, als die Beziehung noch von Harmonie begleitet wurde.

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Dieses Spiel spielt mit Gefühlen und mit dem Reiz der Erkundung. Es ist kurz, aber intensiv und anders als gewöhnliche Mainstream Spiele.

Die Steuerung ist dabei sehr zugänglich und wird in der Anfangssequenz und im späteren Verlauf erklärt. Mit blinkenden Objekten ist eine Interaktion möglich, ansonsten läuft man nach links oder rechts indem man im unteren Bereich des Touchscreens die entsprechende Seite drückt. Manchmal muss man Objekte über den Bildschirm ziehen.

Die zugängliche Steuerung und die detailverliebte Umgebung laden zum Entdecken ein. Und genau das macht ein gutes Adventure auch aus.

Der Sound ist rundum gut gelungen und sehr atmosphärisch. Egal ob die Schritt-Geräusche des Protagonisten, die tickenden Uhren oder die zur Situation passende Hintergrundmusik, gerade über Kopfhörer kann man so wunderbar in die Welt eintauchen.

Es gibt Situationen in denen man nicht sofort weiß was zu tun ist oder warum man etwas gerade macht. Das Spiel ist nichts für Ungeduldige. Wer sich aber auf ein ruhig erzähltes Abenteuer einlassen kann wird an The End of the World große Freude haben.

Dieses ausgefallene Werk ist für Android kostenfrei verfügbar und wird weder durch In-App-Käufe, noch störende Werbung in seiner Tragik unterbrochen. Für die iOS Version fallen aktuell 0,99 EUR an. Die Spielzeit beträgt rund 15 bis 20 Minuten.

iOS:

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. 🙁

Android:

The End of the World
The End of the World
Entwickler: Sean Wenham
Preis: Kostenlos

  • Sound
  • Grafik
  • Steuerung
  • Spielspaß
3.8

Kurzfassung

Kurzweiliges Adventure in das man mit Kopfhörern wunderbar versinken kann. Die Grafik ist zweckdienlich und detailreich, ist aber sicher nicht jedermanns Stil. Durch den Wechsel zwischen Vollbild und einem Bild mit schwarzen Streifen oben und unten tippt man zum Laufen schonmal daneben und wundert sich, warum nichts passiert. Die Steuerung erfolgt grundsätzlich im unteren Teil des Bildschirms, nicht im unteren Teil dessen was auf dem Bildschirm angezeigt wird. Hat man sich an die Grafik und Steuerung gewöhnt, entfaltet sich das volle Potential des Spiels. Der Anreiz zum Erkunden und die Neugierde wie es weitergeht ist groß, die Inszenierung ist großartig. Nicht zuletzt muss lobend erwähnt werden, dass es keine In-App Käufe gibt und das Spiel auch noch gratis ist.

Getestet auf: iPhone 7 Plus mit iOS 10.1.1

Thomas
Ist beruflich mit SEO, SEA, Marketing, Social Media und dem mumbi Online Shop beschäftigt. Immer an technischen Neuheiten interessiert. Bevorzugt Apple Geräte, schaut aber auch gerne über den Tellerrand. Privat an der Playstation zu finden oder auf Reisen.
Thomas

Autor: Thomas

Ist beruflich mit SEO, SEA, Marketing, Social Media und dem mumbi Online Shop beschäftigt. Immer an technischen Neuheiten interessiert. Bevorzugt Apple Geräte, schaut aber auch gerne über den Tellerrand. Privat an der Playstation zu finden oder auf Reisen.